Tierschutz in Südeuropa

 

Leider sind sehr viele südländische Jäger ganz und gar keine Hundeliebhaber und so kommt es, dass jährlich 1000te von Jagdhunden ausgesetzt werden und sich in italienischen Canili oder spanischen Perreras wiederfinden. Für viele Jäger ist der Hund nur ein Werkzeug für die Jagd, das, wenn es nicht funktioniert, ausgesondert wird. Nachschub gibt es genug, denn viele Jäger züchten auch.   

     

                                                                                                                                                                                                                                                                                                  (Jule Jule in einer Auffangstation in Spanien - dem Tod in einer Perrera gerade noch entkommen

 

Viele Jagdhunde fristen außerhalb der Jagdsaison ein ödes Dasein, irgendwo abgeschoben in einem Verschlag, in dem sie bis zur nächsten Saison monatelang ohne Auslauf, ohne Ansprache, oft ohne regelmäßige Fütterung ausharren müssen.              

 

 

Ein Zustand, den man als Tierliebhaber nur schwerlich nachvollziehen kann!

 

In Italien gibt es keine Gebrauchshundeprüfungen vergleichbar mit der Jagddressur- und Brauchbarkeitsprüfung hier in Deutschland. Jeder Jäger ist sich somit mit seinem Hund selbst überlassen. Dass auf diese Weise Unmengen von Hunden durch unkundige Hände verdorben und verheizt werden, wird auch von vielen italienischen Hundeführern schwer kritisiert. 

Natürlich sind nicht alle südländischen Jäger herzlose Hundehalter. Wir durften drei italienische Jäger kennen lernen, die ihre Setter genauso sehr lieben wie wir.

 Nichtsdestotrotz ist man oft sprach- und fassungslos, beschäftigt man sich als Settermensch näher mit diesem Thema.

 

Mehr dazu:

 

www.setter-in-spanien.de

 

www.hundepfoten-in-not.de/

 

www.setter-in-not.de/

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